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Instream-Ad Definition und Anwendung

Instream Ad

Bei den Internet-Usern wird das streamen von Internet-Videos immer beliebter. Man kann von überall mit den unterschiedlichsten Geräten darauf zugreifen. Kein Wunder das man Mittel und Wege sucht, diese User als Kunden für sich zu gewinnen. Das geht am besten mit sogenannten Instream-Ads. Es handelt sich dabei um Videoeinblendungen, die vor dem eigentlichen Video angezeigt werden.

Da laut Social Media Aachen bei gut 92% der Betrachter die Instream-Ads im Kopf bleiben und hiervon 52% in ihrer Kaufentscheidung bekräftigt werden, sind sie ein nicht mehr wegzudenkendes Werkzeug bei der Kundengewinnung und –bindung. Damit der Mechanismus auch richtig funktioniert, müssen die Instream-Ads richtig auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet sein.

Bei der Zielgruppenausrichtung sind Themen (Topics) und Interessen die wichtigsten Kriterien. Themen sind hier als Videokategorien zu verstehen. Die Interessenoption macht es möglich, Instream-Ads einzublenden, die thematisch zum ausgewählten Video passen. Es macht ja auch keinen Sinn, jemanden ein Instream-Ad über Möbel zu zeigen, wenn Videos über Modellbau angeschaut werden. Es lässt sich leicht erkennen, dass es sich bei Instream-Ads um ein sehr wichtiges und mächtiges Werkzeug im Bereich Onlinemarketing handelt.

Instream-Advertising bietet viele Herausforderungen, denn es gilt ein gutes Video zu produzieren. Dabei sollte das Video eine Länge zwischen 60 und 180 Sekunden haben. In dieser Zeitspanne müssen die Vorteile des Produktes oder der Dienstleistung oder auch Problemlösungen vorgestellt werden. Die längeren Instream-Ads, die speziell für das Internet produziert wurden, haben eine wesentlich höhere Wirksamkeit. In gewisser Weise ist eine Instream-Ad wie eine Art TV-Werbespot, nur dass dieser nicht unbedingt als solcher erkennbar sein muss. Die Werbevideos dürfen ruhig kreativ und auch etwas anders sein.

Bei den Instream-Ads unterscheidet man zwischen Pre-, Mid- und Postroll Ads. Eine Pre-Roll Ad wird immer vor dem Start des Videos und eine Post-Roll Ad an seinem Ende eingeblendet. Bei vielen Instream-Ads sieht man einen Skip-Button. Damit können nach einem festgelegten Zeitraum — in der Regel sind es fünf Sekunden — die Werbevideos beendet werden und man gelangt zum eigentlichen Content.

Instream-Ads sind sehr effektiv was die Erreichbarkeit, Einprägsamkeit der Werbung und der Markensympathie angeht. Das liegt unter anderem daran, dass der User, der gezielt nach Videocontent sucht, aufmerksamer ist und in der Regel auch die Lautsprecher des Rechners anhat. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand auf das Werbe-Video klickt, ist gut 200-mal höher als bei herkömmlichen Werbebannern.

Im Bereich Online-Marketing sind die Instream-Ads das Segment mit der höchsten Wachstumsrate. Online-Videos lassen sich heute nicht nur auf dem Computer anschauen, sondern auf allen Mobilgeräten und dem heimischen Fernseher in der Stube.